SnowCard
Lawinen-Risikocheck

Die DAV-SnowCard

10 Jahre SnowCard


Es war im Jahr 2000, als mir nach vielen Arbeitsversionen und Diskussionen im DAV-Lehrteam in der Früh um sechs Uhr die Idee zur SnowCard kam. Der eigentliche Durchbruch - nach vielen Versuchen mit Zahlen, bzw. Hangneigungen - war die Idee, das Risiko in Form von Farben auf einer Art Koordinatensystem auszudrücken und ein Linsenrasterbild zu verwenden. Doch was oft übersehen wird, ist die Strategie, die hinter der SnowCard steht, welche mich auch dazu veranlasste, die SnowCard nicht nur als Grafik zu veröffentlichen, sondern ein Produkt mit "Beipackzettel" daraus zu machen. Einen großen Verdienst am Erfolg der SnowCard hatte sicher auch Ali Siegert, damaliger Geschäftsführer des DAV, der dessen Potenzial erkannte und sich voll hinter dieses Produkt stellte.

Die Entwicklung der SnowCard hat damals mein Leben auf einen Schlag verändert und die Anfangszeit mit der Produktion und den frustrierenden Grabenkämpfen unter diversen "Bergkameraden" war sicher nicht leicht. Dass die SnowCard in ihren Grundlagen und Zahlenwerten bis Heute unverändert geblieben ist, spricht jedoch für sich. Im Zeitalter von IPhone und IPod finden die Farbwerte und Idee der SnowCard ihre Derivate in Form von Apps, was aber nur ihre Qualität unterstreicht. Bleibt zu Hoffen, dass die computerisierten Lösungen nicht zu sehr von der dahinter stehenden Strategie und damit vom Eigentlichen - der Beobachtungsgabe und persönlichen Risikoanalyse - wegführen.

Die Herangehensweise der SnowCard, die auch Basis meiner Entscheidungen im Gelände und der Seminare ist, wird auf der Hompeage der SnowCard näher beschrieben.

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