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Aktuelle
Infos 2009/2010:
17.05. 2010: Ende gut, alles gut.
Der Winter ist - zumindest für mich - nun endgültig vorbei. Bei dem derzeitigen Wetter könnte man zwar schon auf den Gedanken kommen, noch die ein oder andere Skihochtour zu unternehmen. Nächste Woche beginnt jedoch der erste Kinderkletterkurs im Prättigau und danach gehts gleich weiter ins hoffentlich sonnige Tessin.
An dieser Stelle möchte ich allen Teilnehmern an den Lawinenseminaren und Freerideruns für die schönen Stunden danken. Auch wenn der Winter nicht ganz einfach war, so hat es immer viel Spass gemacht.
Diese Homepage wird irgendwann im Sommer umziehen und gleichzeitig neu gestaltet. Gleichzeitg plane ich, dass ich endlich die vielen Bilder und Filme ins Netz stelle. Bislang ist es ja immer wieder am Zeitmangel gescheitert und dann kam schon der nächste Winter. Aber diesmal ist es mir ernst!
07.03. 2010: Der
in diesem Winter voraussichtlich letzter Kurs "Gespür
für den Schnee" fand bei Gefahrenstufe 3 und 4 statt.
Das war auch für diesen Kurs fast zuviel des Guten, da
wir dabei ja keine Riesenlawinen auslösen, sondern nur einen
Eindruck der Auslösemechanismen gewinnen wollen. Deshalb
verlegten wir unser "Übungsgelände"
aufs Gottesackerplateau.
Der kräftige Ostwind und in Folge der frische Triebschnee
ergaben dann doch noch überraschend beeindruckendes Anschauungsmaterial:



- 14.02. 2010:
Powder
ohne Ende... Wir sind gerade beim Freeriden. Durch
die Erwämung und nachfolgende Abkühlung hat sich die Schneedecke
gut verfestigt. Zumindest in den neuschneereichen Gebieten
trägt der Schnee deshalb ausreichend gut, dass man mit entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen und ausgefeilter Routenwahl wieder
viel machen kann. Bild unten: Uwe beim Powdern (gestern
am Hochgrat). Galerie mit Bilder und Film folgt bald.

- 11.02. 2010:
Wir hatten
uns am Dienstag die Unfallstelle am Riedberger Horn
angesehen und einen schönen Vormittag ohne Kinder im Schnee
genossen. Der Oberflächenreif funkelte und glitzerte in
der Sonne und der Powder war von der Sorte, wo Stürzen fast
umöglich ist. Die Schneedecke hat sich auch etwas stabilisiert,
zumindest hört man nicht mehr alle paar Meter ein Wumm-Geräusch.
In steile, schattseitige Hänge im Waldbereich würde ich
mich dennoch nur trauen, wenn diese bereits einmal als Schneebrett
abgegangen sind - was gottseidank bei sehr vielen Steilhängen
zutrifft.

- 06.02. 2010:
Eine
spannende Woche liegt hinter uns.. Erst wollte
ich den Teilnehmern einen Schneedeckentest an einer Stelle mit
möglichst ungünstigem Schneedeckenaufbau zeigen und prompt passierte
ganz in der Nähe der geplanten Stelle kurz zuvor ein tödlicher Lawinenunfall.
Besonders die Schattenseiten
in einer Höhe von ca. 1400 Meter waren und sind kritisch. Am
Sonntag
lösten wir mitten im relativ dichten Wald auf dieser Höhenstufe ein
Schneebrett durch Fernauslösung aus. Die Erkenntnis ist mal
wieder, dass statistische Methoden wie die SnowCard oder
Reduktionsmethode nur dann effektiv sind, wenn 1. der LLB in
der betreffenden Gegend auch zutrifft und 2. der Anwender Grundkenntnisse
in der Eigenbeurteilung besitzt. Ohne fundierte Ausbildung würde
ich zur Zeit niemanden raten, in steileres Gelände zu gehen. Am
Samstag z.B. waren wir bei recht sicheren Verhältnissen
südseitig auf ca. 1700 Meter unterwegs (Stufe 3, ungünstig laut
LLB), während wir kurz darauf auf 1400 Meter westseitig ständig
Wummgeräusche und bereits abgegangene Schnebrettlawinen
hatten (Stufe 2, günstig laut LLB). Der Grund dafür ist, dass
der LLB seine Bewertung vor allem auf den Triebschnee stützte,
während im westlichen Allgäu (wo auch am meisten Schnee
fiel) vor allem die schneeärmeren Stellen mit Schwimmschneefundament
gefährlich sind. Bei einem so unterschiedlichem Gebiet wiedem
Bayerischen Alpenraum sind örtliche Abweichungen vom LLB unvermeidlich.
Bereits östlich und westlich des Illertals gibt es erhebliche
Unterschiede, die nicht immer durch (teure) Messtationen und
Beobachter rechtzeitig erkannt werden können.

Schneebrett (Unfalllawine) am Riedbergerhorn

Lockerschneerutsche am Walmendingerhorn

Knapp links von dieser Stelle ging das Schneebrett ab
- 03.02. 2010:
Ständige
Wumm-Geräusche und große Schneebrettabgänge und eine mächtige
Neuschneeschicht lassen nichts Gutes erahnen und schränken
den Aktionsradius schon sehr stark ein. Heute, als ich in einem
30-Grad-Hang im Schneesturm nur ein paar Meter zu weit nach
Links kam, ging sofort ein langer Riss durch den Hang.
Der
Kurs "Gespür für den Schnee" war entsprechend interessant.

- 28.01. 2010:
Wer
in den letzten Tagen auf Skitour war, konnte den zu groben Kristallen
umgewandelten Schnee an vielen Stellen bewundern. Was
die Lage derzeit so kritisch macht, sind folgende Punkte: -
Viele Bereiche im Varianten- und Tourengelände konnten bislang
wegen dem Schneemangel nicht befahren werden, weshalb dort die
Schwimmschneeschicht unüblich stark vorhanden ist. - Es schneit
noch weiter bei großer Kälte und starkem Wind in der Höhe.
- Ich hoffe, dass es entweder
soviel schneit, dass danach eine Stabliisierung stattfindet
oder sowenig, dass die Gefahrenstellen erkennbar bleiben. Ansonsten
ist einfach sehr große Vorsicht und Zurückhaltung angesagt.
- 20.01. 2010:
Heute
war ich am Karlstor am Widderstein auf Skitour und durfte den
Schwimmschnee bewundern. Das wäre ein sehr schöner Lehrfilm
geworden, aber ich hatte die Kamera vergessen :-(( Dafür
haben wir einige Meter unverspurten Powder genossen. :-)
- 16.01. 2010:
Beim
Fachübungsleiterkurs am Arlberg war nicht immer Powder
angesagt. Ganz im Gegenteil: Alles, was leicht erreichbar ist,
ist vollständig verspurt. Erst ein über zweistündiger Anstieg
inkl. Steilrinne und elendiger Schwimmschnee-Wühlerei ermöglichte diese Abfahrt:

- 13.01. 2010:
- Ab kommenden Sonntag habe ich
endlich auch Zeit für VIP-Club-Aktionen (Infos dazu siehe
weiter unten) und werde bald die ersten Mails aussenden.
Skitouren im Allgäu und Bregenzerwald sind möglich, wenn man
vom Tal aus über Grashänge oder Forstwege aufsteigen kann und
oberhalb von 1600 Meter wird es richtg schön. Zum Freeriden
überlege ich aber mehrtägige Touren in Richtung Prättigau (Klosters)
oder noch weiter Richtung Süden/Westen. Für die nächsten Tage muss
ich Euch aber leider noch vertrösten, da ich ab heute
eine DAV-Fortbildung am Arlberg leite und da etwas herumpowdern
muss ;-)))
- 11.01. 2010:
Kurs
"Gespür für den Schnee" am letzten Wochenede: Erst
fiel weniger Neuschnee als von den Medien groß angekündigt und dann kam
noch der steigende
Hochnebel... Aber dennoch fanden wir alle wichtigen Schneearten und einen
schönen Wächtenkeil, an dem sich Triebschnee und Bruchfortpflanzungen
sehr schön demonstrieren ließen. Auf jeden Fall hatten wir viel
Spass und manche stellten sogar fest, dass Schwimmschnee zwischen
den Zähnen knirscht, während Übergangsformen knistern.
Ab 1600 Meter herrschten sogar
recht gute Bedingungen mit schönem Powder. Aber dann kam der
Nebel und wir legten am Sonntag einen Theorietag ein, da die
Inhalte so wesentlich besser zu vermitteln waren.

- 22.12. 2009:
Am Wochenende
war für die Kursteilnehmer wieder Anschauungsunterricht vom
Feinsten angesagt: Frischer Triebschnee auf Schwimmschnee.
Nun kam noch weiterer Neuschnee
mit Wind hinzu. Und so, wie es grad aussieht, gibt es nur
kurz Regen bis 1800 Meter, gefolgt von weiteren Neuschnee- und
Regenfällen und zwischendurch starkem Föhn. Das wird vermutlich
eine Tretminen-Situation, die von einer sehr schwachen Altschneedecke
mit sehr unterschiedlicher Überdeckung geprägt ist. Gut für
Lawinenkurse, aber erst mal sehr schlecht zum Befahren steilerer
Hänge.

- 25.10. 2009:
Neu hinzu kommt ein Coaching/Entscheidungstraining mit
anspruchsvollen Touren in vergletscherte Regionen. Tourenlänge
bis 2000 Höhenmeter, Gebiet je nach Verhältnissen z.B. Bernina,
Wallis, Dauphiné etc. Zeitraum Ende März bis Mitte April.
- Der letzte Winter war für mich
ein großer Erfolg. Besonders der Kurs "Gespür für den Schnee"
und das Coaching fanden sehr viel Anklang. Dies bestärkt mich,
den Weg einer direkt begreif- und erfahrbaren Schnee- und Lawinenkunde,
die auch noch viel Spass macht, weiter zu vertiefen.
- Es warten noch Hunderte Bilder
und Filme darauf, bearbeitet und als Galerie auf dieser Homepage
zu erscheinen. Ebenso würde ich gerne die ganze Homepage auf
ein moderneres Layout akutalisieren. Mal sehen, ob ich es diesen Herbst
schaffe, oder ob mich der Winter wieder vorher einholt.
Martin´s
Vip-Club: Neben den
festen Terminen führe ich - speziell unter der Woche -
bei guten Verhältnissen Skitouren und Freeridetouren durch.
Wer flexibel ist und Interesse hat, kann sich auf meine Mailingliste
setzen lassen und wird dann ganz unverbindlich informiert, wenn
eine Tour läuft. Es wird dann kurzfristig (1-3 Tage
vor der Tour) von mir angemailt / angerufen. Die Touren werden ab einem bis
sieben Teilnehmer durchgeführt. Sobald man sich zur Teilnahme
entscheidet, kann man sich also sicher sein, dass die Tour läuft.
Bitte möglichst genau das eigene
Können und die Interessen mitteilen, damit die Mailings gezielt
an die richtigen Interessenten gerichtet werden können. Speziell
bei den Freeridetouren und größeren Skitouren achte ich
stark darauf, dass das Können und die Motivation der Teilnehmer
möglichst homogen ist, deshalb werden nur die jeweils in
Frage kommenden Interessenten angemailt. Kosten:
80,00 Euro / Person Führerhonorar.
- Snowboarder
können bei den meisten
Kursen ohne Probleme mitmachen, da ich auch kein Freund von
Talhatschern oder Gegenanstiegen bin. Trotztdem bitte bei der
Anmeldung mitteilen, wenn Snowboarder dabei sind. Dann kann
ich den Kurs entsprechend planen oder sogar in einen speziellen
Kurs für Snowboarder umwandeln. Sollte jemand einen speziellen
Kurs für Snowboarder wünschen, kann ich dies noch in der Terminplanung
ändern, solange keine fixen Anmeldungen vorliegen.
Kurse
im Allgäu:
 Dies
ist unser Holzblockhaus in der Nähe von Immenstadt / Sonthofen.
Von hier sind es ca. 20 Minuten bis Oberstdorf oder jeweils ab 1
Std in den Bregenzerwald oder ins Lechtal. Die nächsten Skitouren
sind 5-10 Minuten entfernt. Bei uns ist eine Übernachtung
- noch eingeschränkt - möglich oder direkt gegenüber in der Ferienwohnung
vom Nachbarn
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